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Feedback unserer Gäste aus dem Jahr 2020
 
Unsere Gäste Katja und Sarah (Khopra Danda März/April 2020) schreiben

Liebes Team von nepalwelt trekking,

 

nun sind Sandra und ich schon wieder vier Wochen in Deutschland und sind aber immer noch begeistert von unserer besonderen Reise, die aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie nochmal ganz besonders werden sollte.

Relativ spontan entschieden wir uns im Herbst letzten Jahres für eine Trekkingtour im März 2020. Nach einigen Recherchen im Netz sind wir auf die Internetseite neplawelt-trekking.com gestoßen. Beide hatten wir noch keinerlei Erfahrungen mit Trekkingtouren und somit wandten wir uns mit all unseren Fragen an Gregor. Innerhalb kürzester Zeit erhielten wir ausreichende Informationen und Empfehlungen. Aufgrund dessen, dass wir nur 14 Tage Reisezeit hatten und wir noch keinerlei Erfahrungen hatten, empfahl uns Gregor die „Khopra Danda – Tour“.

Wir waren mit Gregor in regelmäßigen Kontakt und wir konnten ihn jederzeit mit unseren Fragen löchern. Kurz vor unserem Abflug am 10.03.2020 spitzte sich dann die Corona- Lage doch etwas zu und wir benötigten für die Einreise neben unserem Visum noch eine Gesundheitsbescheinigung. Also ging es am 09.03.2020 noch schnell zum Hausarzt und wir hielten unsere Bescheinigungen in der Hand.

Nach relativ menschenleeren Terminals in Berlin, München und Muscat kamen wir nun endlich am 11.03.2020 in Kathmandu an. Dort wurden wir erstmal mit einer Infektionsdusche begrüßt. Vor dem Terminal wurden wir dann schon vom ansässigen Team erwartet und es ging mit dem Taxi ins International Guesthouse in Kathmandu. Die Fahrt dorthin war schon sehr schockierend, viele Leute, aber noch viel mehr Dreck und Müll. Wir wurden herzlich von Prasanta und Govinda empfangen und wir erhielten alle notwendigen Informationen zu den nächsten Tagen. Am darauffolgenden Tag wurden wir von einem City-Guide durch Kathmandu geführt und wir lernten am Nachmittag unseren Touren-Guide Sanjay kennen. Am Freitag ging es dann mit Sanjay und unserem Träger Bisal mit dem Touristenbus nach Pokhara. Wir brauchten für 200km ca. 7 Stunden und es war eine sehr aufregende Fahrt, die nichts im Vergleich zu europäischen Straßen hat. ;-)

Auch hier wurde wieder ein sehr schönes Hotel herausgesucht und wir konnten noch ein paar Stunden in Pokhara verbringen, bevor es dann endlich am nächsten Tag mit unserem Trek losging.

Nach einer 1 1/2 stündigen kurvenreichen und holprigen Fahrt schnürten wir die Wanderstiefel und schulterten unsere Rucksäcke. Traumhaftes warmes Wetter begleitete uns auf den vielen Stufen bis nach Ullerie. In der Nacht begleitete uns dann ein heftiges Gewitter mit viel Regen und Donnergrollen bis das Haus wackelte.
Doch die Aussicht am nächsten Morgen entschädigte alles. Nach einem gesunden Frühstück (Porridge) machten wir uns gestärkt auf den Weg nach Ghorepani. Umso höher wir kamen, umso mehr Schnee sollten wir sehen.
Alles was in der Nacht zuvor als Regen runterkam, war in den höheren Lagen als Schnee niedergegangen und musste nun von den Einheimischen mit einfachsten Mitteln von den dünnen Blechdächern der Häuser heruntergeholt werden.
Angekommen im Hotel Snowland in Ghorepani saßen wir den ganzen Nachmittag und Abend bei herrlichem Lemon Tea am Ofen und wärmten uns auf.
Nach einer kurzen Nacht, mit zusätzlicher Unterbrechung eines kleinen Erdbebens, ging es am nächsten Morgen 5:30 Uhr auf den Poon Hill. Wieder mussten viele Treppen bestiegen werden, diesmal unter erschwerten Bedingungen bezüglich des vielen Schnees, der selbst für die Einheimischen ungewöhnlich zu dieser Zeit war. Zum ersten Mal waren wir mit vielen Menschen zusammen, die alle die gleiche Passion hatten, den Sonnenaufgang am Annapurna Massiv zu sehen. 40 Minuten für 450 Höhenmeter waren anstrengend, aber es war ein atemberaubender Anblick und absolut empfehlenswert.

Wie schon bereits erwähnt war der viel Schnee sehr ungewöhnlich und unser Guide Sanjay machte sich etwas Sorgen und Gedanken, ob wir den Trek so weiterführen können. Wir berieten uns und entschieden, dass es keinen Sinn macht und Sanjay plante kurzfristig um. Nachdem wir noch schnell ein paar Schneeketten für die Schuhe kauften, machten wir uns auf den Weg nach Swata. Zuerst schlitterten wir die Wege hinunter, doch dann wurde es immer grüner, wärmer und sonniger. Sanjay führte uns zu einer tollen Unterkunft in Swata. Die Lodgebesitzerin war zuckersüß und alle kümmerten sich herzlich um uns. Nach getaner Arbeit versammelte sich die Dorfgemeinschaft direkt vor unserer Lodge und spielte bis zum Sonnenuntergang Volleyball. Wir saßen somit in der ersten Reihe. Sanjay und Bisal kümmerten sich regelmäßig darum, dass es gut ging.

Auch der nächste Tag war wieder von toller Landschaft und Sonne geprägt. Von Swata ging es nach Histan. Unterwegs mussten wir eine kaputte Brücke unter- und überqueren und kamen nach 6h im Laternenhaus in Histan an. Normalerweise war diese Lodge noch gar nicht eröffnet, aber Sanjay klärte das für uns und wir genossen eine heiße Dusche und wunderbaren Kaffee.

Am nächsten Morgen konnten wir direkt von unserem Bett aus auf die spektakuläre Bergkette schauen. Weiter ging es durch atemberaubende Landschaften nach Kaphal Danda. Leider war hier unsere letzte Station. Normalerweise hätten wir noch drei weitere Tage in dieser tollen Umgebung bleiben sollen, aber was war in diesen Corona Zeiten schon normal. Wir verfolgten ständig die aktuellen Nachrichten und mussten leider entscheiden, den Trek abzubrechen, damit wir noch sicher nach Deutschland zurückkommen. Auch hier waren wir stets mit Gregor und er wiederum mit den Leuten vorort in Kontakt.

Sanjay organisierte einen Jeep, der uns am nächsten Morgen in 3 ½ h in einer abenteuerlustigen Fahrt vom Berg herunterbrachte. Im nächsten Ort stiegen wir in ein Taxi, das uns in rasanten 2 ½ h nach Pokhara fuhr. Von hier ging es dann mit Buddha Air in einem 20minütigen Flug zurück ins überfüllte und staubige Kathmandu. Auch hier hat sich das Büro vorort um alles gekümmert und die Flüge organisiert. In Kathmandu wurden wir dann von Hari abgeholt, der mit uns von Airline Büro zu Airline Büro marschierte, damit wir noch einen Rückflug nach Deutschland bekommen konnten, denn ein paar Tage später sollte auch der internationale Flugverkehr in Nepal eingestellt werden.

Bei Qatar Airlines hatten wir dann endlich Glück und hielten unsere Flugtickets freudestrahlend in den Händen. Hari war stets an unserer Seite und hielt Prasanta und Govinda auf dem Laufenden. Leider konnten wir uns gar nicht so richtig von dem tollen Land verabschieden, da unser Rückflug noch am gleichen Tag 3h Stunden später von Kathmandu über Doha nach Frankfurt ging. Govinda sprang dann mit unseren Koffern noch auf dem Weg zurück zum Flughafen in unser Taxi, wo uns auch Prasanta noch empfang, um uns zu verabschieden.

 

FAZIT:

Gregor und sein Team haben alles gegeben, um uns einen unbeschreiblichen Urlaub zu ermöglichen. Es war einfach wunderbar, faszinierend und atemberaubend. Und wir haben beschlossen, wir kommen auf alle Fälle wieder und wir würden auch immer wieder mit Gregor und seinem Team die Reise planen und durchführen.  

 

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